Dringender Handlungsbedarf: Retten Sie die Hunde auf Bali

Nachdem sechs Menschen an Tollwut starben, ergriffen Balis Behörden drastische Maßnahmen: Mehr als 1000 Hunde wurden getötet, um die Verbreitung der Tollwut einzudämmen.

Tag für Tag werden weitere Tiere mit dem Mittel Strychnin vergiftet, was auch gegen Ratten eingesetzt wird. ür die Hunde bedeutet dies keinen schnellen Tod, sondern sie erleiden bei vollem Bewusstsein schmerzvolle Muskelkrämpfe und Atemnot bis sie schließlich ersticken.

Nicht nur für die Tiere sind diese Tötungsaktionen qualvoll – auch viele Menschen verlieren ihre treuen Gefährten, da es sich bei den meisten Hunden um freilaufende Haustiere handelt.

Stoppt die Tötungsmethoden, verhindert die Tollwut!

Die Behörden fürchten die Tollwut und gehen mit allen Mitteln gegen die Ausbreitung vor, um Balis Ruf, als beliebtes Touristenziel, nicht zu gefährden. Doch die Vernichtungsaktionen bekämpfen nicht die Ursachen und schützen nicht vor einer möglichen Ansteckung.

Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vertritt den Standpunkt, dass durch die Tötungsaktionen der Krankheit nicht effektiv begegnet werden kann, sondern flächendeckende Impfungen sowie Bildung und Aufklärung Lösungswege sind.

Das Bali Rabies Forum (Tollwut Forum Bali), eine Koalition aus Tierschutz-Gruppen einschließlich der WSPA, hat Empfehlungen für die humane und effektive Präventionen vor Tollwut, wie Impfungen und Bildungsprogramme, ausgearbeitet. Ohne das Mitwirken der balinesischen Behörden kann jedoch nicht wirkungsvoll gegen die Tollwut vorgegangen werden.

Vielen Dank für Ihr Interesse an der Online-Petition für Balis Hunde.

Diese Aktion ist bereits beendet.

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